Lehrreiche Turniere für die U9-1 und U12-2

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Am Samstagmorgen ging es für die U9-1 des EHC Kreuzlingen-Konstanz ins Eissportzentrum Lerchenfeld im frisch verschneiten St. Gallen, wo drei hochkarätige Teams auf unsere Kids warteten. Der erste Gegner war gleich ein echter Brocken: Schnell wurde klar, dass gegen die Grizzlys aus Bäretswil nichts zu holen sein würde.

Nach 20 Minuten Pause und frisch mit Tee gestärkt ging es in die zweite Partie gegen Uzwil. Und hier spürte man, dass mehr gehen könnte. Die ersten Pässe kamen an, und somit fielen auch die ersten Tore. Leider sündigten die EHCKK-Cracks ein ums andere Mal in der Defensive, sodass die Gegner immer wieder ausgleichen konnten und am Ende ein etwas unglückliches Unentschieden stand.

Das letzte Spiel gegen die Eisbären St Gallenm erwies sich dann als grösste Hürde. Nicht nur das technische Niveau der Gastgeber, sondern auch Grösse und Robustheit mancher Spieler liessen uns staunen. Bei eindeutiger körperlicher Überlegenheit ging es bald nur noch darum, zumindest gekämpft zu haben.

Das Coaching konzentrierte sich daher auf das Aufzeigen von Aufstellungsfehlern in den eigenen Reihen, was die Kinder in der Hektik des Spiels aber nur teilweise umsetzen konnten. So blieben Einzelaktionen die einzige Gegenwehr. Und an Kampfgeist und Einsatz liessen es die jungen Spieler vom Bodensee ohnehin nie missen, sodass das lehrreiche Turnier der guten Laune keinen Abbruch tat.

Hartes Brot für die U12-2 in Effretikon

Auch unsere U12-2 „Rot“ hatte bei ihrem Turnier am Samstag in Effretikon hartes Brot zu kauen. Insbesondere in den ersten beiden Partien gegen den gastgebenden EIE und den EHC Wil wurde deutlich, dass es zwischen den verschiedenen Vereinen unterschiedliche Definitionen und Ausprägungen des Levels U12-2 gibt. Fairerweise sei aber angemerkt, dass sich die Cracks des EHC Kreuzlingen-Konstanz an diesem Tag schwertaten, in ihr Spiel zu finden. Zwar gab es am Kampfgeist nichts zu bemängeln, doch hin und wieder ging es für unsere Kids auf dem Eis einfach zu schnell.

Das letzte Spiel gegen den Glarner EC war dann allerdings nochmal ein echter Lichtblick. Plötzlich waren die Rot-Weissen wach, und dank des ohnehin tadellosen Kampfgeists und einiger starker Aktionen ging es endlich auch einmal offensiv vorwärts. Die eine oder andere trainerliche Anweisung zum Thema Defensive ging im Überschwang indessen vergessen oder unter, sodass auch die starken Gegner immer wieder gefährlich vor dem EHCKK-Tor auftauchten. Und weil die Glarner dort effektiver agierten, gab es für die Jungs vom Bodensee die dritte Niederlage des Turniers – wenn auch eine knappe.

Immerhin konnte man die Eissporthalle Eselriet damit hocherhobenen Hauptes verlassen. Viel gelernt und Spass auf dem Eis gehabt – so lautete das letztlich positive Fazit eines harten Turniers.